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Resultat BHFM Liestal (2. TFM 2015)

Auch in diesem Jahr war Liestal der Schauplatz der Eröffnung zur Basler Hobbyfahrermeisterschaft. Auch in diesem Jahr war das Wetter wankelmütig, wie es sich für einen Frühlingsmorgen gehört. Und auch in diesem Jahr sassen die Cracks der bekannten Rennteams beim Parkplatz der Firma Wirz auf der Rolle und fuhren sich und ihre Zeitfahrmaschinen warm. Alles wie gehabt also? Jein! Denn als einer der letzten Vereine verlor nun auch der VMCB seine Unschuld und trat mit zwei Fahrern auf aerodynamisch optimierten Rennvelos an. Herzlich willkommen im Wettkampf ist man da geneigt zu sagen. Sieht doch schon mal ganz professionell aus. Doch für Patrick hätte es wohl auch ein Militärvelo getan um die interne TFM-Wertung zu gewinnen. Zu stark seine Form, zu umfangreich seine Saisonvorbereitung (LBL-Challenge sei Dank). Damit gings für den Rest um den goldenen Blumentopf und dabei nutzten Thomas und Christian den Umstand dass den anderen das Trainingslager von vergangener Woche noch in der Muskeln steckte. Martin musste so sein Rennpferd noch knapp auf Platz vier abstellen. Laszlo und Rolf fuhren unter sich den Kampf um Platz fünf aus welcher an Laszlo ging.

Der dritte Lauf zur Tourenfahrermeisterschaft und der zweite Lauf der BHFM findet am Samstag, 30. Mai 2015 hinauf zum Gempen statt.

Schlussrangliste

1.Patrick Stern17 min 33 sek 
2.Thomas Lässer18 min 18 sek+ 00 min 45 sek
3.Christian Züger18 min 33 sek+ 01 min 00 sek
4.Martin Maurer18 min 55 sek+ 01 min 22 sek
5.Laszlo Madarasi19 min 51 sek+ 02 min 18 sek
6.Rolf Lässer20 min 08 sek+ 02 min 35 sek

Teilrangliste Start – Wendepunkt

1.Patrick Stern10 min 31 sek 
2.Christian Züger11 min 00 sek+ 00 min 29 sek
3.Thomas Lässer11 min 03 sek+ 00 min 32 sek
4.Martin Maurer11 min 46 sek+ 01 min 15 sek
5.Laszlo Madarasi12 min 17 sek+ 01 min 46 sek
6.Rolf Lässer12 min 29 sek+ 01 min 58 sek

Teilrangliste Wendepunkt – Ziel

1.Patrick Stern07 min 02 sek 
2.Martin Maurer07 min 09 sek+ 00 min 07 sek
3.Thomas Lässer07 min 15 sek+ 00 min 13 sek
4.Christian Züger07 min 33 sek+ 00 min 31 sek
5.Laszlo Madarasi07 min 34 sek+ 00 min 32 sek
6.Rolf Lässer07 min 39 sek+ 00 min 37 sek

Tagesbestzeit BHFM: Gregor Lang (VC Allschwil) in 15 Minuten und 10 Sekunden.

Besten Dank an das BHFM-Team und den VMC Liestal zur Organisation. Komplette Rangliste unter www.bhfm.ch

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Italien 2015

von Patrick Stern

Eines vorweg: bei der abendlichen Récuperation fand sich das Fahrerfeld des VMCB immer und konnte am Buffet einen ordentlichen Schnitt vorweisen…

Das diesjährige Trainingslager stand ganz im Zeichen der Individualität. Trennten sich in der Anfangsphase die Mitglieder des VMBC noch in zwei Gruppen, fanden in einer späteren Phase noch feinere Absplitterungen statt. Die Konstante dabei wurde durch die beiden erfahrenen Fahrer Rolf und Laszlo gelegt, welche sich beide jeweils in den gleichen Gruppen befanden und die Ausfahrten stets zusammen genossen haben. Andere Mitglieder jedoch, seien sie aus familiären Gründen erst später in Italien aufgetaucht (Patrick E.), mit anderen Trainingsplänen im Gepäck angereist (Patrick S.) oder aber aus rein opportunistischen Gründen (Martin), versuchten sich in anderen Gruppen oder gründeten zusammen mit unserem Gast Sascha eine eigene Leistungsgruppe.

Dies ist auch der Grund, warum nicht aus allen Gruppen von den schönen oder weniger amüsanten Erlebnissen erzählt werden kann, da der Schreiberling nicht überall dabei sein konnte. Eines der grösseren Ereignisse, welche mir jedoch vom Hörensagen herangetragen wurde, war die Tour von Gatteo a Mare nach Florenz, welche Rolf, Laszlo und Martin zusammen mit ein paar wenigen Dornacher Radsportlern unternahmen. Eine wunderschöne Strecke mit einer Länge von 160 km und etlichen Höhenmetern wurden dann mit einem abenteuerlichen Sightseeing in der historischen Künstlerstadt und einer noch abenteuerlicheren Heimfahrt mit zwei Bussen gekrönt. Eine Lehre daraus könnte man als Gümmeler daraus ziehen, dass nicht nur der Gummi am Velo vor dem Start kontrolliert werden sollte, sondern auch die Bereifung der Mietbusse… vor allem, wenn der Radwechsel vom Chauffeur nicht eingeübt wurde! Es sind jedoch alle wohlbehalten zurück ins Hotel gekommen, wo man für die Abenteurer selbst noch spät abends ein ordentliches Abendessen auftischte.

Ein „kleineres“ Abenteuer wurden dann von einer Splittergruppe nach dem Ruhetag am Mittwoch ausgetragen, als diese sich mit nicht ganz so erholten Beinen die Strecke des Novecolli zumuteten. Diese Splittergruppe schaffte es zwar noch zum Abendessen, das Gruppetto des VMCB schloss sich dann erst wieder im Café Ciao zusammen, wo man sich mit allerlei Elektrolyten und anderen Köstlichkeiten erholte.

Zusammenfassend jedoch kann festgehalten werden, dass die Umgebung von Cesenatico, die Hügel der Emilia Romagna und der Marche für alle etwas geboten hat. Das Hotel mit dem dazugehörenden Service war vorzüglich. Vielleicht sollte man im nächsten Jahr noch ein oder zwei zusätzliche Luftpumpen mitnehmen.

Einen herzlichen Dank an die Kollegen des Veloclub Dornach für die tolle Organisation des Trainingslagers. Fotos und Berichte ihrerseits gibt es unter www.vcdornach.ch.

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Bericht Mai-Ausfahrt 2015

Ein Vorteil kleiner Vereine ist dass sie sich schnell und flexibel organisieren und reagieren können. Dank diesem Umstand konnten die Teilnehmer am letzten Samstag den Start der Ausfahrt um eine Stunde zurücksetzen damit sich die Regenwolken über der Region Basel noch in aller Ruhe austoben konnten.

Somit trafen sich die Fahrer um 12 Uhr in der Hard wobei es erst darum ging den Platten von Patrick zu beheben. Mit Geduld und Fingerspitzengefühl konnte dies erledigt werden und es ging los übers Kraftwerk in Richtung Eglisee. Da wartete mit Thomas der letzte Fahrer auf die Gruppe und komplettierte das Quintett. Nun ging es Richtung Steinen, Ziel war Sallneck und danach Kuchenhalt in Endenburg. In gemütlichem und stimmigem Tempo ging die Gruppe die Steigungen an bis es kurz vor Endenburg mit leichtem Nieselregen etwas ungemütlich wurde. Doch der Streuselkuchen und, speziell für den Preesi, die Himbeertorte (man beachte die Fotogallerie!) gaben wieder Energie und Isolation für die bevorstehende Abfahrt. Dank der Wirtsfrau des Gasthauses Alpenblick (Webseite) erfuhren die Sportler dass die Abfahrt nach Kandern gesperrt war. Somit ergab sich nur noch die Option nach Steinen zurückzufahren. Und in der Zwischenzeit formierten sich die Wolken immer bedrohlicher.

Trotzdem gings natürlich weiter, immer mit der gebotenen Vorsicht da sich einerseits die Strasse in einem erbärmlichen Zustand präsentierte, andererseits Nässe und Dreck ihres zur Situation beitrugen. Unten angekommen knallte es dann doch, wenns auch nur der Schlauch von Rolfs Hinterrad war welcher den Dienst quittierte. Und das in der Abfahrt. Flugs behoben, alle durften noch etwas pumpen und prompt luden die Wolken ihre nasse Fracht über den Radlern ab. Fortan war es ein Mannschaftsfahren um den Wolken zu entfliehen. In Weil angekommen wars denn auch geschafft, nun konnte der Fahrtwind zum Trocknen der Kleider benutzt werden.

Nun entfliehen viele VMCler mit dem VC Dornach ins Trainingslager nach Italien. Der Rest wird sich hier intensiv auf die bevorstehenden Rennen und Rundfahrten vorbereiten.

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Bericht LBL-Challenge

von Patrick Stern

Wettervorhersagen sind heutzutage recht präzise. Das war auch der Grund warum der Gruppenchat vor der LBL-Challenge, so heisst das Hobbyrennen des Ardennenklassikers Liège-Bastogne-Liège, welches einen Tag vor dem Profirennen auf der Originalstrecke ausgetragen wird, heissgelaufen ist. Regen war für den Samstag, 25.04.2015 angesagt. Ein Mix aus Gruppenzwang und dem Gedanken, dass man sich den ganzen Winter über darauf vorbereitet hat, führte dazu, dass ich mich zusammen mit 5 anderen Radlern aus dem Grossraum Zürich auf den Weg nach Lüttich (auch Luik oder Liège genannt) machte

273 km waren angesagt, 4500 Höhenmeter, gespickt mit 9 Côtes, darunter die berühmten Côte de la Redoute, Côte de Wanne, Côte de Stockeu und wie sie alle heissen. Das prickelnde daran ist unter anderem die Tatsache, dass diese Côtes erst bei Kilometer 85 beginnen und die steilsten am Schluss nach mehr als 200 Km unter die Räder zu nehmen sind

Und ja, es regnete bereits um 07:00 Uhr beim Start. Aber man ist nun mal hier und so stört einen das Nass von oben, von vorne und von unten bald nicht mehr. Die nassen Füsse spürt man sowieso nur an den Verpflegungsposten, wenn man vom Fahrrad steigt. Übrigens, diese 9 Côtes sind nur die steilsten von allen Anstiegen, die ganze Strecke ist ein reines Auf und Ab, die Ardennen halt…

Unsere Fahrzeit betrug etwas mehr als 11 Stunden, am Ende resultierte ein Schnitt von 24,6 km/h. Es war ein Riesenerlebnis, nicht nur die sehnlichst erwartete Ankunft im Ziel mit belgischem Bier, sondern auch das Gefühl und der miteinhergehende Stolz, eines der Radsportmonumente bezwungen zu haben. Sehr zur Nachahmung empfohlen!

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Resultat Waldlauf (1. TFM 2015)

Die neue Saison startete gleich mit einem Paukenschlag. Nach Jahren der Ungeschlagenheit musste sich Stefan Trenkle erstmalig beim Waldlauf geschlagen geben und einem Kontrahenten zum Sieg gratulieren. Fertig gebracht hat dieses Kunststück Christian Züger. Während fünf Kilometern liefen die beiden friedlich nebeneinander her bis gegen Ende Christian den Sprint anzog und Stefan nichts mehr entgegen zu setzen hatte.

Die folgenden Plätze gingen wie gewohnt an Thomas und Rolf Lässer. Ein grosses Dankeschön geht an Hans für die Zeitnahme und an die Zuschauer welche die Läufer anfeuerten.

1.Christian Züger24 min 29 sek
2.Stefan Trenkle25 min 21 sek
3.Thomas Lässer28 min 57 sek
4.Rolf Lässer33 min 23 sek
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Waldlauf am 12. April 2015

Diesen Sonntag startet sie wieder, die Tourenfahrermeisterschaft des VMC Birsfelden. Patrick Stern strebt die Titelverteidigung an, die Herausforderer sind ebenfalls gerüstet. Traditionell startet die vereinsinterne Rennserie mit dem 6 Kilometer langen Waldlauf in der Birsfelder Hard. Der Rundkurs wird dabei zweimal erlaufen. In den vergangenen Jahren gab es dabei keine Diskussion in der Rangliste, Stefan Trenkle setzte sich stets vor Christian Züger durch während mit einigem Abstand danach Thomas und Rolf Lässer folgten. Weitere Teilnehmer liessen zuletzt auf sich warten.

Start ist um 9.30 Uhr, Besammlung für Ortsunkundige ist um 9.15 Uhr auf dem Parkplatz des Restaurant Hard.

Nach der Lauferei geht’s dann endlich los mit dem Rennrad. Diese Wettkämpfe hat der VMCB seit einigen Jahren in die Basler Hobbyfahrermeisterschaft ausgelagert und profitiert dort von einer hervorragenden Organisation und Infrastruktur. Den Abschluss als zehntes Rennen macht (in der Regel) im Herbst der Grand Prix welcher abwechseln im Liebrüti-Gebiet zu Kaiseraugst oder auf der Chilli-Strecke in Möhlin gefahren wird. Dieses Jahr findet danach jedoch noch ein BHFM-Rennen statt. Danach steht der TFM-Champion fest.

Folgende Daten sind für die Rennen vorgesehen:

12. April Waldlauf

17. Mai BHFM Liestal – Büren – Liestal (12 km-Einzelzeitfahren)

30. Mai BHFM Dornach – Gempen (Berg-Einzelzeitfahren)

10. Juni BHFM Reigoldswil – Ulmethöhe (Bergrennen mit Massenstart)

28. Juni BHFM Laufen – Delémont – Laufen (25 km-Einzelzeitfahren)

22. August BHFM Maisprach – Farnsburg (8 km-Einzelzeitfahren)

6. September BHFM Laufen – Delémont – Laufen (25 km-Einzelzeitfahren)

27. September Grand Prix (20 km-Einzelzeitfahren)

4. Oktober BHFM Zeiningen – Schupfart (12 km-Einzelzeitfahren)

Zur weiteren Erklärung der einzelnen Meisterschaftswertungen gibt’s hier noch ein Factsheet: Erklärung CLM/ TFM/ GP

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Jahresprogramm 2.0 (inkl. BHFM)

VMC Birsfelden – Jahresprogramm 2015

ACHTUNG: Das Jahresprogramm ist ein statisches Dokument und wird jeweils im ersten Quartal des Jahres veröffentlicht. Die aktuellen Daten sind unter dem neuen Hauptmenüpunkt «Kalender» ersichtlich.

JANUAR

10. Jan Indoor Cycling Marathon Basel

17. Jan Hock im Sternenfeld 11.30 Uhr, Birsfelden

31. Jan Generalversammlung CLM 19.00 Uhr, Birsfelden

FEBRUAR

21. Feb Hock im Sternenfeld 11.30 Uhr, Birsfelden

MÄRZ

14. Mrz Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

20. – 22. Mrz Trainingsweekend im Tessin

ARPIL

04. Apr Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

12. Apr Waldlauf CLM TFM 9.30 Uhr, Birsfelden

MAI

02. Mai Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

03. Mai Quer durch Mostindien CLM Arbon

9. – 16. Mai Trainingslager in Italien mit VC Dornach

17. Mai BHFM Liestal – Büren – Liestal CLM TFM Liestal

23. + 25. Mai Jura Derby CLM Boningen

30. + 31. Mai Schwarzbubenrundfahrt CLM Dornach

30. Mai BHFM Dornach – Gempen CLM TFM Dornach

JUNI

06. Jun Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

07. Jun Säntis Classic CLM Weinfelden

10. Jun BHFM Reigoldswil – Ulmethöhe CLM TFM Reigoldswil

20. + 21. Jun Iron Bike CLM Brittnau

26. Jun Vereinsversammlung CLM 20.00 Uhr, Birsfelden

27. Jun Schwarzwaldrundfahrt CLM Kaisten

28. Jun BHFM Laufen – Delémont – Laufen CLM TFM Laufen

JULI

05. Jul Markgräfler Radmarathon CLM Haltingen – D

11. Jul Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

18. Jul Pässefahrt Schweizer Alpen

25. + 26. Jul Emmental-Rundfahrt CLM Oeschberg

AUGUST

01. Aug Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

08. Aug Nordwestschweizer Rundfahrt CLM Birsfelden

22. Aug BHFM Maisprach – Farnsburg CLM TFM Maisprach

29. Aug Ausflug Eurobike Friedrichshafen

SEPTEMBER

05. Sep Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

06. Sep BHFM Laufen – Delémont – Laufen CLM TFM Laufen

06. Sep Gruyere Cycling Tour Charmey

12. Sep Veteranentour CLM 9.00 Uhr, Birsfelden

27. Sep Grand Prix CLM TFM 9.00 Uhr, Kaiseraugst

OKTOBER

03. Okt Monatsausfahrt CLM 11.00 Uhr, Birsfelden

04. Okt BHFM Zeiningen – Schupfart CLM TFM Zeiningen

23. Okt Vereinsversammlung CLM 20.00 Uhr, Birsfelden

24. Okt Herrenbummel

Änderungen möglich

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Osterrunde/ Aprilausfahrt

Ganz verwegen und ohne einen Blick auf die Wetterkarte stellen wir eine Osterrunde auf in der Hoffnung auf ein Schönwetterfenster am Samstag.

Los geht’s wie üblich um 11 Uhr beim Restaurant Hard in Birsfelden. Dann via Kraftwerk in die Lange Erle zum Grenzübergang nach Weil und von da nach Kandern. Je nach Wetter ergeben sich da folgende Optionen:

  1. Sonnenschein und angenehme Temperaturen -> die Scheideck hoch bis Endenburg, via Sallneck ins kleine Wiesental und nach Maulburg (Chance < 10 %)
  2. Bewölkt, trocken, annehmbare Temperaturen -> bis Endenburg, runter nach Weitenau und dann nach Steinen (Chance bei circa 70 %)
  3. Nass, kalt, unangenehm -> die Scheideck hoch und auf der anderen Seite wieder runter bis zum Schlächtenhaus und dann nach Steinen (Chance bei circa 20 %)
  4. Schneefall und freilaufende Eisbären in Stadtnähe -> zu Hause im Bett verkriechen und einen heissen Kakao trinken (Patrick geht alternativ etwas auf die Rolle) (Chance bei circa 0 %)

Wir hoffen das Beste und denken das Schlimmste, freuen uns jedoch über jeden Mitfahrer!

Allen die daheim bleiben wünschen wir schöne Ostern und viel Spass beim Suchen.

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Schliessung Radballhalle Birsfelden

Vergangenen Montag wurde das vereinseigene Räumkommando von Logistikchef und Vizepreesi Hans aufgeboten um den gemeinderätlichen Bescheid zur Räumung der Radballhalle umzusetzen. Neben dem VMCB kamen auch die Radballer aus Liestal, welche vor einiger Zeit das von uns nicht mehr benötigte Material kauften und die Halle zuletzt für ihre Trainingszwecke nutzten.

Radball in Birsfelden, das war bis vor ein paar Jahren noch grosse Tradition. Schon früh im 20. Jahrhundert gründete sich die Sektion im VMCB und spielte wie damals üblich in grossen Sälen von Gaststätten. Später gab es Radballfelder in der Messe Basel oder unter der Luzernerringbrücke. In den 1960er Jahren wurde dann beim Bau des Rheinpark-Schulhauses in Birsfelden unter die grossen Turnhallen eine reine Radballhalle mit qualitativ hochwertigem Parkettboden erstellt. Von da an trainierten und spielten die Radballer des VMC Birsfelden an dieser Stätte und feierten auch einige Erfolge. Im Zuge einer finanzpolitischen Transaktion zwischen der Gemeinde Birsfelden und dem Kanton Baselland ergaben sich nun Änderungen welche die Halle betreffen. Nach dem Umbau wird also nicht mehr der Kompressor zum Reifen pumpen ertönen sondern es zischt und brutzelt in einer Kochschule.

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Trainingsweekend im Tessin

Es sah von Anfang an schlecht aus. Die ganze vorhergehende Woche zeigten die verschiedenen Wetterseiten nur graue und trübe Aussichten sodass es auf den verschiedenen Kommunikationskanälen zu heftigen Diskussionen über Sinn und Unsinn der Reise ins Tessin kam. Die Folge dessen: einer sagte ab, fünf gingen trotzdem. Fortan stand das Wochenende halt nicht mehr unter dem Motto „Kilometer fressen“ sondern ganz modern „Teambuilding“. Für den Samstagmorgen machte man aus dass gemeinsames Frühstück auf dem Plan steht und danach entschieden wird was geschieht. Und tatsächlich, es war trocken. Zwar etwas kühl, aber dafür hat man ja eine gute Ausrüstung. So schwangen sich die fünf um Punkt 10 Uhr in Locarno aufs Rad und fuhren Richtung Centovalli. Nix mit einfahren, nix mit warmmachen, es ging gleich los. So schnell, dass Patrick nicht mal den Fotoapparat aus der Hand legen konnte sondern einhändig die steile Rampe hochtreten musste. Stefan war da schon abgehängt, er musste am Brunnen erst noch seine Flasche füllen.

Danach ging es gemächlich ins Tal hinein, immer weiter, Kehre für Kehre, Brücke für Brücke. Abwechslungsreich. Nicht was die Strecke anging, die stieg immer an, aber was die Umgebung betraf. Wiesental, Oristal und Ergolztal und wie die Täler zu Hause alle heissen sind gut und recht und vielfach erprobt. Zwischendurch mal was Neues ist aber eben doch auch reizvoll. Allein deswegen hat sich der Weg schon gelohnt.

Nach rund einer Stunde und 20 Kilometern dann das Erstaunen: am Ende der Brücke ein grosses Schild mit der Aufschrift „Italia“. Trotz Kartenstudium wurde der  Grenzübertritt übersehen. Doch egal, die ID hat ja jeder mit, Euro sind auch genug dabei, also weiter. Über die Strassenqualitätsunterschiede brauchen wir uns an dieser Stelle wohl nicht zu unterhalten. In Re betrachteten wir ehrfürchtig die gewaltige Kirche, fuhren jedoch trotzdem weiter während es in Malesco dann den Kaffeehalt gab. Da die Bar ein Schild trug mit der Aufschrift „Bikers welcome“ fühlte sich die Gruppe natürlich angesprochen. Doch innen sah es nicht danach aus als wären schon viele mit dem Rennrad vorbei gekommen. Der Capuccino und Espresso schmeckte trotzdem. Danach ging es schonungslos weiter in Richtung Gipfel auf 918 Metern über Meer (Quelle strava.com). Links und rechts der Strasse türmten sich majestätisch die Schneeberge in die Höhe, die Strasse war nass vom Schmelzwasser und alle waren froh keine Temperaturanzeige am Velocomputer zu haben.

Oben angekommen präparierten sich alle für die Abfahrt welche unter diesen Voraussetzungen kein Schleck darstellen würde. Ziel war heil unten ankommen und keine Geschwindigkeitsrekorde anzupeilen. Bis auf zwei oder drei kleine Situationen, in welchen es etwas brenzlig wurde hatte das Quintett dann auch alles im Griff und fuhr in merklich wärmere Gefilde. Unten in Cannobio schwitzte besonders Stefan unter seiner warmen Jacke mehr als ihm lieb war. Geschwind wurde das Seeufer angepeilt und ein gemütliches Restaurant gefunden. Da wurde dann der obligate Kohlenhydrat-Teller aufgetischt mit dopingkontrollenfreundlichem Cola aus der Dose. 57 Kilometer waren zu diesem Zeitpunkt abgespult und die restlichen bis zum vollen Hunderter sollten jetzt auf dem Rückweg folgen. Doch kurz nach der Weiterfahrt kam auch schon der Wiedereintritt in die Schweiz, dazu ein Schild mit der Information dass Locarno nur noch 11 Kilometer entfernt sei. Also nix mit dreistelliger Distanz. Dafür hat es grad noch ins Hotel gereicht bevor der grosse Regen einsetzte.

Abends ging es dann noch zum gemütlichen Pizzaessen und auf einen (oder zwei) Schlummerbecher im Nachtleben von Locarno. Der Sonntag fiel dann total ins Wasser und man einigte sich nach einem weiteren ausgiebigen Frühstück auf eine frühe Heimkehr.

Was wurden für Lehren daraus gezogen?

  1. Im März ist das Wetter auch im Tessin gerne mal schlecht, nächstes Mal erst nach Ostern
  2. Kreisverkehr funktioniert auch in Italien im Gegenuhrzeigersinn
  3. Stefan hat lieber ein schmutziges Velo das nicht quietscht als anders rum
  4. Auch Nonnen gehen gerne mal feiern

Alles in allem war es ein tolles Wochenende, auch wenn das vielleicht nicht jeder Aussenstehende verstehen mag. Die Beteiligten hatten auf alle Fälle ihren Spass.