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Osterausfahrt

Ostermontag fanden sich mit Laszlo, Martin, Rolf und Thomas vier VMCBler welche gemeinsam eine kleine Osterausfahrt unternahmen. Im strengen Gegenwind ging es via Kaiseraugst nach Möhlin, von da an nach Mumpf und hoch nach Schupfart zum Flugplatz. Trotz den vielen Osterausflüglern gab es noch Platz im Garten des Restaurants und eine kleine Stärkung half die Batterien wieder aufzuladen. Danach ging es rasant nach Wegenstetten hinunter und mit Schwung über den allseits beliebten Asphof. Ab da war dann die Hoffnung dass der Rückenwind fast automatisch für Tempo sorgen soll. Naja, ganz so einfach war es dann doch nicht und es musste weiter getreten werden.

Am Ende stand bei wunderschönem Wetter eine nette kleine Tour im Trainingstagebuch und sorgte beim einen oder anderen dafür dass die Form hinsichtlich des Toskana-Lagers Anfang Mai auch in die richtige Richtung zeigt!

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Waldlauf 2022 (1. TFM)

Die Saison 22 ist noch jung, die Fahrer befinden sich mehrheitlich noch im individuellen Aufbau für die Highlights und in der Vorbereitung für die Trainingswoche in der Toskana. Trotzdem wurde die Vereinsmeisterschaft eröffnet, wie üblich beim VMCB mit dem Waldlauf in der Birsfelder Hard über knapp sechs Kilometer bei praktisch null Höhenmetern.

Trotz der Absenzen von Christian und Rolf (beide rekonvaleszent) kamen fünf Läufer an den Start. Und obwohl Stefan mit leichten Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte rollte er das Feld von hinten auf, sah sich die Gruppe genau an und zog dann in seinem eigenen Tempo davon. Dem Rest blieb nur noch der Kampf um Platz zwei. Hierbei taten sich Michael und Thomas hervor, beide liefen während 5,5 Kilometer praktisch im Gleichschritt. An der letzten Abbiegung versuchte Michael mit einer Tempoverschärfung die Entscheidung herbeizuführen. Thomas blieb jedoch dran und konterte seinerseits rund 300 Meter vor dem Ziel was ihm den Silberplatz einbrachte. Grossartige Spannung und ein starker Kampf von beiden. Martin schnappte sich damit den vierten Platz während Erik, der Jüngste unter den Startenden, der fehlenden Erfahrung Tribut zollen musste und durch suboptimale Einteilung das Ziel nicht erreichte. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

1.Stefan Trenkle27 min 50 sek 
2.Thomas Lässer29 min 25 sek+ 01 min 35 sek
3.Michael Wilhelm29 min 40 sek+ 01 min 50 sek
4.Martin Maurer30 min 41 sek+ 02 min 51 sek
5.Erik LässerDNF 
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Jahresende

2021 nähert sich dem Ende und damit werfen wir einen Blick zurück.

Was eigentlich unser Jubiläumsjahr hätte werden sollen war eine Saison welche geprägt war von Verschiebungen, Absagen, Unwägbarkeiten und Unsicherheiten. Früh war klar dass das geplante Trainingslager in der Toskana nicht stattfinden kann, immerhin lies die Situation eine Alternative im Tessin zu. Bei der Gelegenheit durften wir mit Michael Wilhelm auch gleich ein neues Vereinsmitglied willkommen heissen.

Die Basler Hobbyfahrermeisterschaft, welche der Vereinsmeisterschaft immer ihren Rahmen gab, musste schon im Vorjahr pandemiebedingt aussetzen. Mittlerweile wurde von offizieller Seite mitgeteilt dass die Serie nicht wieder aufgenommen wird was dem Breitenradsport in der Region sicher schadet und auch nicht gerecht wird. Über Nachfolgeprojekte sind wir nicht informiert, am Start stehen würden wir aber auf alle Fälle.

Auch im Bereich der Radtourenfahrten oder Rundfahrten gab es Einschneidungen. Viele Organisatoren konnten die Auflagen nicht erfüllen und entschieden sich die Events pausieren zu lassen. Somit erkoren wir uns selber immer wieder neue und spannende Strecken aus um etwas Abwechslung in die Ausfahrten zu bringen. Die Schwarzwald-Rundfahrt, welche erstmalig komplett im Aargau ausgetragen wurde, war eine der wenigen Ausnahmen.

Ganz ohne Wettkampf sollte die Saison dann aber doch nicht enden. Der Grand Prix wurde im Herbst durchgeführt und Thomas konnte dabei die schnellste gefahrene Zeit in diesem rund 25 Kilometer langen Einzelzeitfahren realisieren. Die endgültige Rangliste, bei welcher auch die Boni miteingerechnet werden, wird dann an der kommenden Generalversammlung publiziert.

Erwähnenswert ist noch dass zwar die Clubmeisterschaft, welche den aktivsten Fahrer auszeichnet, ebenfalls ausgesetzt wurde, anhand der Teilnahmen an den Vereinsausfahrten aber klar ist dass Laszlo sehr gute Chancen auf diese Auszeichnung gehabt hätte. Im kommenden Jahr wird dieser altehrwürdige Pokal aber wieder vergeben und alle dürfen sich darum bemühen.

Nun befinden sich alle im Winter- oder Aufbautraining. Ob draussen in dicker und warmer Kleidung oder im Keller auf der Rolle stark schwitzend bei Musik und Video, vielleicht auch beim Spinning im Fitnessstudio, allen ist gemeinsam dass wir uns auf die kommende Saison vorbereiten und neue Ziele anvisieren. Wieder ist eine Woche in den Bergen der Toskana geplant, die Hoffnung auf organisierte Radrundfahrten und vielleicht sogar der eine oder andere Wettkampf bleibt bestehen und damit auch die Motivation.

Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit, einen reibungslosen Jahreswechsel und viel Motivation fürs Wintertraining. Wir sehen uns im kommenden Jahr wieder im Sattel.

Euer Velo- und Motoclub Birsfelden

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Herbstprogramm

Die nächsten Termine des VMC Birsfelden

01.10. Generalversammlung (gemäss Einladung)

03.10. Grand Prix (9 Uhr am Start in Möhlin)

16.10. Herrenbummel (gemäss Einladung)

23.10. Ausfahrt bei Patrick

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Vier Waden gegen das Elsass

Relativ spontan kam die Idee zu Stande und konnte mit etwas Wetterglück auch umgesetzt werden den Grand Ballon d’Alsace zu bezwingen. Dieses historische Monument des Dreilandes sollte auch im Repertoire des VMCB stehen und so machten sich Christian und Thomas auf das Elsass zu erkunden. Dank modernster Navigation und der Bereitschaft, trotz Dunkelheit und frischen Temperaturen das Bett früh morgens zu verlassen schien eine gewisse Erfolgsaussicht zu bestehen.

Start am Kannenfeldplatz in Basel und dann dem Rhein entlang am neuen Uferweg Richtung Village Neuf. Von da an dem Rheinseitenkanal nach und später dem Verlauf des Canal du Rhone au Rhin folgend ins elsässische Hinterland. Wunderschön wie so der Verkehr umfahren werden konnte und schon erste Botschafter des historischen Hintergrunds der Gegend erblickt werden konnten. Oder anders ausgedrückt: da werden Panzer und schwere Artillerie einfach in der Botanik parkiert! Dank grün in grün nicht ganz so auffällig.

Vor Soultz-Haut-Rhin erfolgte der Kaffeehalt. Eine kleine Patisserie machte Lust auf Kaffee und Süsses. Man wollte ja gestärkt in den Hauptteil fahren. Kurz den passe sanitaire (Covid-Zertifikat) gezückt und schon gab es feinsten Kaffee und ein Himbeerbrötchen. Klingt en français natürlich besser aber die Stärken des Autors liegen in anderen Bereichen.

Im Anschluss gab es ein kurzes Intermezzo mit einer Oldtimer-Raid welches dazu führte dass die zwei Pedaleure die Dorfstrasse alleine geniessen durften. Und als Soultz verlassen wurde fing der Spass so richtig an. Schön beständig fing die Strasse an zu steigen, bei jedem Kilometer kam die Infotafel wie weit es bis bis zur Spitze noch ist und wie stark die Strasse auf den nächsten 1000 Metern im Durchschnitt ansteigt. Derart informiert und mit einer wunderschönen Szenerie im Wald macht das Höhenmetersammeln doppelt Spass.

Am Col Amic traf sich das kleine Bergsträsschen dann mit der eigentlichen Route auf den Ballon welche den romantischen Namen «D431» trägt. Ab da war vorbei mit freundlich sein. Der Strassenbelag wurde rauer, die Strasse breiter, gerader und damit für den motorisierten Verkehr auch schneller. Und in einigen Spitzkehren wurde (zwecks Temporeduktion?) noch Kopfsteinpflaster verbaut. Von den ursprünglichen fünf bis sechs Steigungsprozenten war auch nichts mehr zu sehen. Von hier gings es steiler zu Werke. Und auch kühler. Je höher man stieg umso weniger Sonne war vorhanden. Der Ballon verhüllte sich in Nebel, Feuchtigkeit mischte sich mit Schweiss auf der Stirn. Der spärliche Tourismusverkehr bekam davon nichts mit, aufs Gas gedrückt oder am Gas gedreht lässt es sich einfacher hochfahren. Aber wer will schon einfach?

Christian folgte seinem Tempo und erschien schon halbwegs erholt als auch Thomas das finale Schild erreichte. Im Anschluss gab es dann eine wohlverdiente kleine Stärkung ehe die Abfahrt aufgenommen wurde. Der Nebel hat sich bis dahin noch stärker verdichtet, man sah keine 20 Meter weit und entsprechend vorsichtig wurde das Unterfangen gestartet. Da war ja noch eine Ziegenherde unterwegs welche sich an keine Absperrungen halten musste.

Hinter dem vorhin schon erwähnten Col Amic stellte sich eine Gegensteigung in den Weg welche aber locker und lässig befahren werden konnte. Nach einer Passage auf dem Bergrücken erreichte das Duo das «monument nationale» auf dem Hartmannswillerkopf. Eindrücklich erhob sich die Krypta aus dem Massiv. In Lycra gekleidet wäre eine ausführliche Besichtigung dieser Denkstätte jedoch unpassend gewesen, von den Rennradschuhen ganz abgesehen. Somit stürzten sich die zwei in die wunderschöne Abfahrt hinab nach Cernay. Dort wurde nach kurzer Suche eine Verpflegungsmöglichkeit gefunden welche den Kalorienbedarf über das ganze Wochenende abdecken konnte. Die Cordon bleus gaben nochmals extra Saft auf die Kette.

Die finalen 65 Kilometer wurden so zwar nicht zum Klacks aber immerhin machbar. Die zum Teil öden und langen Überlandstrassen wurden gepaart mit gepfeffertem Gegenwind zur mentalen Herausforderung und als auf dem Radweg zurück Richtung Basel dem Kanal entlang auch noch jede noch so kleine Wurzel die Wirbelsäule zucken liess war die Müdigkeit definitiv zu spüren. In moderatem Tempo schlichen sich die zwei der Grenze entgegen und konnten nach total rund 160 Kilometer das Unternehmen «Ballon d’Alsace» als abgeschlossen betrachten.

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Schwarzwald-Rundfahrt

Den Umständen geschuldet verschob der VC Kaisten seine Schwarzwaldrundfahrt in den Spätsommer und die Strecke gleich noch ins Fricktal. Auf deutschem Boden waren die Einschränkungen zu gross. So wurde über 100 Kilometer gestartet, als Herausforderungen warteten Bözberg, Staffelegg und zahlreiche kleine aber gemeine Hügel und Steigungen welche als Rhytmusbrecher fungierten. Unser Preesi, der Schreiber und als Gast Sepp vom Giant Gellert-Veloteam nahmen die Sache von der Haustüre in Basel in Angriff und fuhren die rund 45 Kilometer Anfahrt im Schein der Velolampe hinauf nach Kaisten. Dort wartete Laszlo und gemeinsam machte man sich auf die Strecke. Die Anfahrt zur ersten Steigung war ideal um in den richtigen Groove zu kommen. Es blieb zwar den ganzen Tag frisch aber die Sonne zeigte sich doch ab und an und vor allem blieb es trocken. Das Tempo war moderat, schliesslich sollten für die Daheimgestarteten am Ende knapp 200 Kilometer auf dem Tacho stehen. Da gab es keinen Grund zur Eile. Ganz im Gegenteil wurde eingeteilt. Die eher unbekannte Streckenführung bot einiges zu sehen, die Landschaft und der mässige Verkehr luden zum geniessen ein. Der erste Streckenposten mitten in der Steigung bot dann eine erste Stärkung. Danach gings flugs hinab und alsbald auch wieder hoch, ein richtiges radsportliches Wellenbad.

Oben auf der Staffelegg frischte der Wind so richtig auf und die Kilometer fingen sich an zu ziehen. Ausserdem wurde wirklich jede Steigung mitgenommen, die Psyche spielte fortan auch eine Rolle. Und als statt einem flotten Schlussspurt in Sulz auch noch der Sulzerberg mitgenommen wurde zog es dem Autor endgültig den mentalen Stecker. im Kriechtempo wurde fortan jeder Höhenmeter genommen. Die Freude an der vertikalen Tramperei war für den Moment verflogen.

Zurück in Kaisten war für drei der vier Fahrer nur Zwischenstation. Laszlo verabschiedete sich und konnte sich schon im Auto erholen. Rolf, Sepp und Thomas nahmen nochmals den gleichen Weg wie schon am Morgen unter die Räder, lediglich die Fahrtrichtung war andersrum. In Wallbach entschied man sich dem Veloweg treu zu bleiben was zu einem fatalen Fehler werden sollte. Erst erfreut über diese Neuentdeckung erschraken die Fahrer kurze Zeit später dass es sich bei diesem «Veloweg» um einen nicht asphaltierten Waldweg mit grobem Schotter handelte. Mit unterschiedlicher Herangehensweise meisterte man jedoch auch diese Passage und fortan ging es von Möhlin her nach Hause. Ein langer Tag im Sattel konnte mit Genugtuung abgeschlossen werden und der Wunsch bleibt bestehen dass der VC Kaisten vielleicht wieder einmal die Strecke der diesjährigen Austragung durchführen möchte.

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Zweite Saisonhälfte

Nun starten wir in die zweite Hälfte der Radsportsaison. Viele Breitensportanlässe im Radsport wurden leider abgesagt, so fanden weder Schwarzbuebe- noch Emmentalrundfahrt statt. Auch die Hobbyfahrermeisterschaft liegt auf Eis und bietet keine Trainingsreize. Was weiter stattfindet sind individuelle und spontan geplante Ausfahrten.

Für die Monate September, Oktober und November sieht das (provisorische) Programm folgende Höhepunkte vor:

28.08.Schwarzwald-RundfahrtKaisten
03.10Grand PrixMöhlin
10.10.Cyclotour du lémanLausanne

Das Datum der diesjährigen Generalversammlung wird noch bekannt gegeben. Ausserdem finden nach Absprache weiterhin gemeinsame Trainingsausfahrten statt. Bei Interesse bitte den Präsidenten Rolf Lässer kontaktieren oder unsere Social Media-Kanäle verfolgen (Twitter/ Instagram)

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Nordwestschweizer Radrundfahrt

Morgens um 8 Uhr trafen sich vier wild entschlossene Radfahrer das als gut angekündigte Wetter zu nutzen und ein paar Stunden im Sattel zu verbringen. Vor dem Radladen von Sandro Schwarzbarth an der Hauptstrasse in Birsfelden trafen sich Rolf, Martin, Michael und Thomas und nahmen die geplante Strecke durch Baselland, Jura und ein kleines bisschen Solothurn unter die Räder. Erst ging es nach Dornach und von da nach Grellingen ehe die erste Steigung hinauf nach Fehren auf dem Programm stand. Die Temperaturen waren angenehm und die Sonne schien in den Rücken. So lässt es sich leben.

Im Anschluss folgte ein klassisches Rollerteilstück. via Laufen alles flach bis Delémont ehe es in Courrendlin den verdienten Kaffeehalt gab. Genug Zeit um die Führungskilometer von Martin im Nachgang zu besprechen. Die Arbeit wollte auf dieser Strecke aufgeteilt werden. Der Wind hatte an diesem Tag eine grössere Nebenrolle und sorgte für ein extra an Aufwand.

Danach die Anfahrt nach Moutier und von da stetig hinauf nach Gänsbrunnen. Hier durfte man nicht überdrehen, diesen Effort zahlte man ansonsten später bitter. Ab Gänsbrunnen lief es bis Balsthal dann wie geschmiert, die Strecke bietet sich geradezu an für ein gepflegtes Mannschaftsfahren. So kam auch Michael zu seinen ersten Führungsminuten im neuen Vereinsdress!

Vor dem Anstieg des Hauensteins nutzte der Preesi die leeren Flaschen seiner Mitfahrer und radelte schon mal bergan, die Verfolger schafften den Anschluss nach dem Brunnenhalt nicht mehr so dass es oben erst zum Zusammenschluss kam. Die Abfahrt diente danach lediglich der Vorfreude auf den Kuchenhalt in Oberdorf welcher hielt was vorgängig versprochen wurde. Im Chalet Bäumig wurde ausgiebig verpflegt damit die letzten Kilo- und Höhenmeter genommen werden konnten.

Im Anschluss ging es auch gleich links ab und hoch nach Liedertswil, danach ab Reigoldswil nach Ziefen und die kleine giftige Welle nach Lupsingen hinüber. Nun war es geschafft, eigentlich. Doch jetzt kam der Gegenwind, bis Pratteln moderat und mühsam, ab da bis ins Ziel heftig und unangenehm. Die schweren Beine übersäuerten noch mehr und alle waren durch und durch bedient.

Schön war es aber trotzdem und es wurde nach langer Zeit wieder die Originalstrecke der ehemaligen Nordwestschweizer Radrundfahrt bedient.

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Monatsausfahrt

Da das 125 jährige Jubiläum unseres Vereins mehrheitlich dem Covid zu Opfer fällt halten wir die Juni-Ausfahrt in normalem Rahmen ab und starten ohne Dorfparade und Ansprache des Bürgermeisters.

Start ist um 8 Uhr bei Cycle Schwarzbarth an der Hauptstrasse in Birsfelden. Die Route entspricht unserer Nordwestschweizer Radrundfahrt welche wir in den 80er & 90er Jahren austragen durften. Via Dornach geht es nach Grellingen und von da hinauf gen Himmelried, über Fehren nach Breitenbach und Laufen. Damit wären die ersten Höhenmeter in den Büchern. Nun rollt es erstmal im Laufental nach Delémont und ab da nach Moutier. Bei Courrendlin ist ein Kaffeehalt geplant. Nächster Checkpoint ist Gänsbrunnen, in der scharfen Kurve befand sich früher ein Kontroll- und Verpflegungsposten der Rundfahrt.

Ab hier wird die Aerodynamik geprüft, mit etwas Glück herrscht Rückenwind und wir fliegen in Richtung Balsthal. Der Hauenstein bis nach Langenbruck wird uns leicht fordern aber nicht knicken. Danach gehts hinunter und in Oberdorf folgt ein weiterer Kaffeehalt. Wir sind ja nicht auf der Flucht.

Nach der Verpflegung geht es hoch zum Tschoppenhof und wieder hinunter nach Reigoldswil. Auch hier konnte man sich früher einen Kontrollstempel holen und eine Banane reindrücken. Die Körner werden für das Finale Grande auch benötigt. Erst geht es locker nach Ziefen ehe ein kleiner aber giftiger «Stutz» nochmal den Schweiss laufen lässt. Nun ist es aber geschafft und via Liestal geht es zurück nach Birsfelden.

Alles in allem kommen laut Streckenplaner 136 Kilometer und circa 1’450 Höhenmeter zusammen. Machbar und trotzdem kein Spaziergang.

Die Strecke mit Höhenprofil gibt es hier zum nachschauen: https://connect.garmin.com/modern/course/62473469

Wer also Lust und Laune hat den Samstag auf dem Rennrad zu verbringen darf sich uns gerne anschliessen. Das voraussichtliche Durchschnittstempo beträgt 25 km/h und wir fahren als Gruppe, lassen also niemanden zurück.

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Pfingstausfahrt 2021

Pfingstmontag war der Tag der Wahl und die vom Trainingslager gestärkten Fahrer nahmen sich mit Hauenstein und Passwang was kleines und nettes vor. Im Gegenwind wurde nach Liestal gestampft, von da an via Radweg und Umfahrung nach Waldenburg und die erste Steigung in geschlossener Formation hoch. Das Wetter war gnädig, Regen wurde erst ab circa 14 Uhr gemeldet was niemanden zu beunruhigen schien. Kurz vor der Breitenhöhe gab es einen kleinen Halt zur Stärkung, danach flott nach unten gen Mümliswil und sogleich in den Passwang hinein. Da war Rythmus gefragt, dazu noch der motorisierte Individualverkehr welcher an einem Feiertag naturgemäss streng ausfiel. Aber alle haben Platz auf unseren Strassen so dass kein Verdruss entstand.

Laszlo zog dann die Kette mal ganz vorsichtig an und erhöhte leicht die Kadenz, Martin war etwas ambivalent was die Wahl des Ganges anging und sich somit nicht zwischen Angriff oder gemütlichem Klettern entscheiden konnte. Michael, Christian und Thomas schauten sich das Ganze aus den hinteren Plätzen an, letzterer erhöhte dann kurz vor dem Panoramarestaurant die Schlagzahl und durfte mit des Bergflohs Segen davonziehen. Zum Ende ging es geschlossen durch den Tunnel und danach jeder nach eigenem Gusto in die Abfahrt. Nach Neuhüsli fügte sich die Gruppe wieder zusammen und rollte entspannt das Tal hervor ehe eine Baustelle für einen Unterbruch sorgte. Da kamen dann auch plötzlich und ganz zaghaft die ersten Tröpfchen nach unten und sorgten für Stirnrunzeln, das flotte Tempo des Quintetts liess die Wolken aber staunend zurück und nach einem veritablen Mannschaftsfahren kam man trocken in Dornach zum Kaffee an. Danach folgte die individuelle Heimreise welche je nach dem kurz, etwas länger, oder sogar noch in die Vertikale führte.

Weitere Ausfahrten diesen Sommer werden je nach Pandemiesituation geplant und kommuniziert. Selbstverständlich ist jeder willkommen der auf sportlichem Niveau sein Fahrrad fortbewegen kann!